Fachbereich Medien, Kunst und Industrie

    Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller …

    Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen

    Die UNESCO-Generalkonferenz hat am 20. Oktober 2005 die »Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen« verabschiedet. Das Übereinkommen schafft eine völkerrechtlich verbindliche Grundlage für das Recht aller Staaten auf eigenständige Kulturpolitik. Die Konvention trat am 18. März 2007 in Kraft.

    Deutschland hat die UNESCO-Konvention am 12. März 2007 ratifiziert. Auf der konstituierenden Vertragsparteienkonferenz im Juni 2007 wurde Deutschland für vier Jahre in das Zwischenstaatliche Komitee gewählt.

    Deutschland gehörte zu den stärksten Befürwortern des Übereinkommens. Die Deutsche UNESCO-Kommission hat eine »Bundesweite Koalition für kulturelle Vielfalt« initiiert. Diese hat in Deutschland den Prozess der Ausarbeitung der UNESCO-Konvention begleitet.

    In der »Bundesweiten Koalition für kulturelle Vielfalt« sind Experten aus Kultur, Verbänden, Parteien, Wirtschaft, Kommunen, öffentlich-rechtlichen Körperschaften, Forschung und Publizistik vertreten. Sie haben inzwischen das Weißbuch »Kulturelle Vielfalt gestalten« erarbeitet, das am 15. Dezember 2009 an die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper übergeben wurde.

    ver.di ist aktive Mitgestalterin der
    »Bundesweiten Koalition für kulturelle Vielfalt«.
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    Das »Übereinkommen über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen« der UNESCO vom 20. Oktober 2005 kann auf dieser Internetseite gelesen und von ihr als pdf -Datei geladen werden.

    Das Weißbuch »KULTURELLE VIELFALT GESTALTEN« – Handlungsempfehlungen aus der Zivilgesellschaft zur Umsetzung des UNESCO-Übereinkommens zur Vielfalt kulturellerAusdrucksformen (2005) in und durch Deutschland« kann als pdf-Datei hier geladen werden.