Ausstellungen

    Dickichte

    Dickichte

    Dickichte | Ausstellung von Art.iS 2006 Michael Arantes-Müller o. T.

    Arbeiten von
    Michael Arantes-Müller


    Ausstellungseröffnung

    12. Oktober 2006  |  18:00 Uhr

    • Es spricht
      Matthias Flügge,
      Akademie der Künste, Berlin
    • Es spielt
      Günter »Baby« Sommer,
      Jazzschlagzeug, Percussion
    • Es tanzt
      Elise Ralston

    Ausstellungsdauer
    13. Oktober – 15. Dezember 2006

    Finissage
    11. Dezember 2006 | 18.00 Uhr

    In der Ausstellung
    Eine Videoinstallation von Lucas Böttcher

    Michael Arantes Müller
    ist 1953 in Berlin geboren. Von 1978 bis 1983 studierte er in Leipzig Malerei und Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst. Seit 1996 lebt er in Berlin. Seine intensive, viel beachtete nationale und internationale Ausstellungstätigkeit begann 1986. Er arbeitet sehr vielseitig, eine Spezialität von ihm ist der Holzschnitt und -druck.

    Zu den Arbeiten

    »Neben der Malerei ist der Holzschnitt, den Arantes Müller in klassischem Stil beherrscht, ein viel genutztes Ausdrucksmittel des Künstlers. Für seine Druckstöcke verwendet er Fundstücke vom Strandgut bis zum Möbelteil, deren teils tief gefurchte Maserung in die Kompositionen eingeht. Die menschliche Figur ist dabei nicht zu übersehen. Bei seinem Erzählen von Bildgeschichten zwischen Mythen und Erlebtem schwingt, eher introvertiert als auftrumpfend, das Nachdenken über andere Wertvorstellungen und immaterielle Bereiche mit. Gefühle und Empfindungen werden durch Abstraktion, weitgehende Reduktion und grafische Verfremdungen der Objekte ausgedrückt. Seine experimentierfreudige Arbeit zeigt sich in der virtuosen Handhabung der Druckstöcke mit oft zigfachem Übereinanderdrucken verschiedenfarbiger Platten und unterschiedlicher Motive. So ergeben sich immer neue Perspektiven und Farbvariationen. An die Stelle von Pinseln treten hier stempelartig die Druckstöcke. In der so entstehenden Varietät sind alle Werke nicht wiederholbare Unikate.«

    Märkische Allgemeine vom 11. November 2005