Ausstellungen

    Gedehnte Zeit – Szenen-Bilder

    Gedehnte Zeit – Szenen-Bilder

    ver.di zum 200. Verdis

    Eine Ausstellung künstlerischer Sichtweisen
    zum 200. Geburtstag des Komponisten Giuseppe Verdi – mit Malerei von Hans Vent und Hans Aichinger, mit Plastiken von Wolfgang Flad, mit Szenenfotos von Thomas Aurin und Eröffnungsarien aus der Inszenierung »VILLA VERDI« an der Volksbühne Berlin von Johann Kresnik

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    Zur Finissage der Ausstellung
         am 12. Februar 2014 um 18:00 Uhr

    diskutieren nach dem Vortrag
    Der Markt und die Moral –
    wie korrupt ist die Gegenwartskunst?

    von Dr. Hanno Rauterberg – DIE ZEIT

    die ausstellenden Künstler
    sowie deren Galeristen
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    Art.iS – Kunst im Spreeport
    lädt ein zur Eröffnung der Ausstellung

         Donnerstag, 21. November 2013, 17:00 Uhr

    Ausstellung GEDEHNTE ZEIT – SZENEN-BILDER von Art.iS, 21. November 2013 bis 5. Februar 2014, ver.di-Bundesverwaltung Berlin Thomas Aurin Szenenfoto aus »VILLA VERDI«  – Volksbühne Berlin

    mit der Live-Aufführung von Opernarien aus Johann Kresniks »VILLA VERDI« – mit der Kammersängerin Jutta Vulpius, der Sopranistin Sahra Behrendt, dem Countertenor Jochen Kowalski und Manfred Meier.

    Einführung: Christoph Tannert (Kunstwissenschaftler und Leiter des Künstlerhauses Bethanien).

    Ausstellungsdauer
    21. November 2013 bis 15. Februar 2014

    Atrium und Galerieebene im Spreeport –  ver.di-Bundesverwaltung
    10179 Berlin, Paula-Thiede-Ufer 10 (Nähe Ostbahnhof | An der Schillingbrücke)

    Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:30 Uhr

    Die Ausstellung »GEDEHNTE ZEIT – SZENEN-BILDER« lädt 200 Jahre nach Giuseppe Verdis Geburt in einem gedachten Spannungsbogen drei Künstlergenerationen ein. Präsentiert werden Werke unterschiedlicher Positionen und dem daraus reflektierenden Denken und ihren Wahrnehmungen zum Thema Mensch und Figur. Die Ausstellung von Gemälden, Plastiken und Szenenbildern setzt auf Vernetzung von bildender und angewandter Kunst und Kunsteinrichtungen ähnlich dem Zusammenspiel einer Oper als lebendigem Gebilde. Wir erinnern an das soziale Vorbild Giuseppe Verdis, der das von ihm begründete Altenheim »Casa Verdi« in Mailand als sein größtes Werk verstand.

    Ausstellungseröffnung »Gedehnte Zeit« am 21. November 2013 – Art.iS, Kunst im Spreeport Ekko von Schwichow Ausstellungseröffnung  – Sarah Behrendt (Sopran), Manfred Meier (Tenor)

    Eröffnet wird die Ausstellung »GEDEHNTE ZEIT – SZENEN-BILDER« mit der Live- Aufführung von Opern-Arien aus Johann Kresniks Volksbühnenaufführung »VILLA VERDI«. Kammersängerin Jutta Vulpius, Sopranistin Sarah Behrendt, Countertenor Jochen Kowalski und Manfred Meier präsentieren mit ihrem Gesang und als Künstlerpersönlichkeiten unterschiedliche Generationen.

    Ausstellung GEDEHNTE ZEIT – SZENEN-BILDER von Art.iS, 21. November 2013 bis 5. Februar 2014, ver.di-Bundesverwaltung Berlin Bernd Kuhnert Hans Vent: Schreitender  – Öl auf Leinwand

    Hans Vent
    geboren 1934 in Weimar, lebt und arbeitet in Berlin. Im Zentrum des Werks von Hans Vent steht die menschliche Figur, die Thema und Anlass ausdrucksstarker Bilder ist. Seit den späten sechziger Jahren bis heute kreist sein malerisches Werk um das Physiognomische und die situative Figuration. Die Offenheit dieser Figurationen ist für Hans Vent nach wie vor die zentrale Kategorie, die keine Bildung eines bilderübergreifenden Stils zuläßt. »Ich habe immer dann aufgehört zu malen, wenn ich gemerkt habe, durch mehr Dazutun das Bild zu genau, zu naturalistisch wird und damit seinen künstlerischen Sinn verliert«.

    Ausstellung GEDEHNTE ZEIT – SZENEN-BILDER von Art.iS, 21. November 2013 bis 5. Februar 2014, ver.di-Bundesverwaltung Berlin courtesy maerzgalerie Hans Aichinger: Der Anarchist  – Öl auf Leinwand

    Hans Aichinger
    geboren 1959 in Leipzig, lebt und arbeitet in Leipzig. Aichinger schafft Stillleben aus Menschen, ähnlich Kammerspielen, in denen die äußere Handlung zur Metapher für die innere Bewegung wird. Seine Malerei ist geprägt von einer hyperrealistischer Malweise, die die Genauigkeit der gegenständlichen Formulierung von Figur und Objekt in den formalen Vordergrund stellt – inhaltlich ist die maltechnische Präzision der Bildoberfläche der Gegenpol zur Offenheit von Thema und Kontext.

    Ausstellung GEDEHNTE ZEIT – SZENEN-BILDER von Art.iS, 21. November 2013 bis 5. Februar 2014, ver.di-Bundesverwaltung Berlin studio Wolfgang Flad Wolfgang Flad: Arm

    Wolfgang Flad
    geboren 1974 in Reutlingen, lebt und arbeitet in Berlin. Der Einsatz von Konstruktionsholz und Pappmaché sowie zerkleinerten kunsttheoretischen Texten und Skizzen, die die Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte und ihren Diskursen verdeutlichen, erzeugt biomorphe Formgebilde, die wie im Fluss ihres organischen Wachstums erstarrt wirken. Sie zeichnen sich zudem aus durch die Klarheit und Konsequenz ihrer formalen Vollkommenheit und lösen damit ein Versprechen der Moderne ein, die nicht Bekanntes wiederholt, sondern Neues hinzufügt.

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    Die Ausstellung wird unterstützt von:
    Volksbühne Berlin, maerzgalerie LeipzigGalerie Ruhnke Potsdam, ver.di GewerkschaftsPolitische Bildung gGmbH

    Das Faltblatt zur Ausstellungseröffnung und die Einladung zur Finissage können als pdf-Datei hier geladen werden

    • Seite 2
      Einführung von Art.iS zur Ausstellung »GEDEHNTE ZEIT – SZENEN-BILDER«
    • Seite 3
      Erläuterungen zu VILLA VERDI – frei nach dem Film IL BACIO DI TOSCA von Daniel Schmid
    • Seite 4
      Auszug aus der Rede von Ulla Walter zur Eröffnung der Ausstellung mit Arbeiten von Hans Vent am 25. Mai 2013 in der Galerie Ruhnke, Potsdam
    • Seite 5
      Textauszug zu Hans Aichinger aus: Christoph Tannert „Am Anfang ist Licht, am Ende das Nichts“ 2013
    • Seite 6
      Text von Ulla Walter (Art.iS) zu Wolfgang Flad