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    Erste Verhandlungsrunde Papierverarbeitung: ergebnislos

    Erste Verhandlungsrunde Papierverarbeitung: ergebnislos

    04.11.2016

    Die erste Verhandlungsrunde der Tarifverhandlungen zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und dem Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) ging am heutigen Freitag
    (4. November 2016) ergebnislos zu Ende.

    ver.di fordert eine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um fünf Prozent für die rund 100.000 Beschäftigten der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie.
    Die Arbeitgeberseite lehnt diese Forderungen ab und verlangt stattdessen Lohnzurückhaltung. Ein eigenes Angebot legten die Arbeitgeber nicht vor.

    »Die Beschäftigten leisten gute Arbeit und zeigen vollen Einsatz. Wir verzeichnen eine Zunahme von Arbeitsverdichtung und Leistungsdruck. Gute Arbeit muss auch gut bezahlt werden. Eine Steigerung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen in Höhe von fünf Prozent ist nicht überzogen und den Rahmenbedingungen der Branche angemessen«, sagte Frank Werneke, ver.di-Verhandlungsführer und stellvertretende Bundesvorsitzender.

    Die Verhandlungen werden am 25. November 2016 in Frankfurt/Main fortgesetzt.

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    zur ver.di-Pressemeldung vom 4. November 2016