Pressemitteilungen

    Zeitungsverkauf von Springer: Beschäftigte tariflich absichern!

    Zeitungsverkauf von Springer: Beschäftigte tariflich absichern!

    25.07.2013

    Als »großen Zeitungs-Deal, dessen Folgen für die Beschäftigten in den Verlagen und Redaktionen noch gar nicht absehbar sind,« bezeichnete der stellvertretende Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Werneke, den Verkauf der von der Axel Springer AG herausgegebenen Regionalzeitungen »Hamburger Abendblatt« und »Berliner Morgenpost« sowie der Programm- und Frauenzeitschriften des Konzerns (u. a. »Hörzu« und »Bild der Frau«) an die Funke Mediengruppe.

    Werneke kritisierte scharf, dass der Medienkonzern dieses Geschäft den Betriebsräten verheimlicht hatte, als diese am Mittwoch über die Zusammenlegung der Redaktionen von »Bild« und »B.Z.« informiert wurden. »Um die ohnehin hohe Rendite des Springer-Konzerns zu steigern, werden traditionsreiche Zeitungen und Zeitschriften an den WAZ-Konzern verkauft, der sich mit der Entlassung der gesamten Redaktion der "Westfälischen Rundschau" bereits einen unrühmlichen Namen als unsozialer Profitmaximierer gemacht hat.« Zudem bedeute der Verkauf, dass sich die Axel Springer AG faktisch komplett von ihrem Standort in Hamburg verabschiede und damit die seit längerem bestehenden Befürchtungen der dortigen Beschäftigten bestätigt.

    ----------
    zur ver.di-Medieninformation