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    Zeitschriftenredaktionen: Kein Angebot und Gegenforderungen

    Zeitschriftenredaktionen: Kein Angebot und Gegenforderungen

    24.05.2016

    In Berlin ist am Dienstagnachmittag (24. Mai 2016) die erste Runde der Tarifverhandlungen für die mehr als
    5.000 Redakteurinnen und Redakteure in Zeitschriftenredaktionen ohne Ergebnis beendet worden.

    Anstatt eines Angebots zu Tariferhöhungen haben die Verleger Vorbedingungen aufgestellt. Sie wollen die Verhandlungen auf die Berufsjahresstufen, die Anerkennung von Studienzeiten und auf die Volontärs-Entgelte ausweiten, konnten dafür aber noch keine konkreten Vorstellungen äußern.
    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert vom Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) rückwirkend zum 1. April 2016 eine Erhöhung der Gehälter um 4,5 Prozent und kritisiert die Verbindung mit Strukturfragen des Gehaltstarifs.

    »Die Arbeitgeber haben kein Tariferhöhungs-Angebot vorgelegt und stattdessen unkonkrete Gegenforderungen aufgestellt. Nach 19 Monaten seit der letzten Tariferhöhung um 1,9 Prozent verzögern die Verleger den Verhandlungsverlauf. Das ist der Leistung der Beschäftigten in keiner Weise angemessen. Sie müssen mit immer weniger Personal immer mehr Aufgaben bewältigen und eine steigende Anzahl von Titeln und Verbreitungswegen bespielen. Die Leistungsverdichtung in den Redaktionen ist enorm. Dies muss sich auch in einer deutlich besseren Entlohnung widerspiegeln«, sagte ver.di-Verhandlungsführer Matthias von Fintel.

    Die nächsten Tarifverhandlungen finden am 22. Juni 2016 in Hamburg statt.

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    zur ver.di-Pressemeldung vom 24. Mai 2016
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