Nachrichten

    DigiNews aus Bayern

    DigiNews aus Bayern

    DigiNews ver.di Bayern DigiNews

     Neuer Newsletter aus Bayern - Für alle ver.di-Interessierten gedacht

    Von BayernUp2Date, dem Digital-Newsletter des ver.di-Landesbezirks Bayern, ist die Probe- Ausgabe, die sogenannte Nullnummer, erschienen. Grundlage ist ein Beschluss beim Bundeskongress 2015: ver.di macht Digitalisierung zum Schwerpunkt. Der Landesbezirk Bayern tut das in einer eigenen Arbeitsgemeinschaft, die unter anderem diesen Newsletter herausgibt.

    BayernUp2Date lässt sich auf der ver.di-Website abonnieren und/oder als PDF herunterladen.

    Ein Wunsch der Redaktion: "Der Newsletter darf gerne auch außerhalb der Grenzen Bayerns gelesen werden!"

    Und hier ist die Nullnummer:

    Liebe Leserinnen und Leser,

    hier ist die Nullnummer von BayernUp2Date, dem Digital-Newsletter des ver.di-Landesbezirks Bayern. Grundlage ist ein Beschluss beim Bundeskongress 2015: ver.di macht Digitalisierung zum Schwerpunkt. Der Landesbezirk Bayern tut das in einer eigenen AG, die unter anderem diesen Newsletter herausgibt.

    BayernUp2Date lässt sich auf der ver.di-Website abonnieren und/oder als PDF herunterladen.

    Eine Bitte in eigener Sache: Nullnummern leiden in der Regel an Kinderkrankheiten. Die möchten wir kurieren und sind dankbar für Diagnose und Behandlungstipps an uwa-bayernup2date@web.de

    Einen entspannten Advent wünscht
    die Redaktion von BayernUp2Date

     

    Inhalt:
    + ver.di und der digitale Umbruch
    + Arbeiten 4.0
    + Stress durch Digitalisierung
    + Digitale Tagelöhner
    + Echt jetzt?
    + Termine
    + An- und abmelden
    + BayernUp2Date als PDF
    + Impressum

     

     

    ver.di und der digitale Umbruch

    Im Antrag E001, den der ver.di-Bundeskongress 2015 beschlossen hat, heißt es: „Die soziale und humane Gestaltung des digitalen Umbruchs, die Bewältigung seiner Risiken und die Ausschöpfung seiner Potenziale bedarf politischer, demokratisch legitimierter Initiativen und Interventionen. Wir fordern eine Digitale Agenda für Gute Arbeit und Gute Dienstleistungen, die die dringend notwendigen Reformen in wichtigen Politikfeldern auf die Tagesordnung setzt.“ Es folgt eine - nicht abschließende - Aufzählung der ver.di- Forderungen zu Rechten, Arbeits- und Gesundheitsschutz und zur Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik.

     

     

    Arbeiten 4.0

    Von grün nach weiß. Der Dialog zu „Arbeiten 4.0“, den Arbeitsministerin Andrea Nahles im April 2015 angestoßen hat, begann mit einem Grünbuch voller Fragen. Die Antworten sind im jetzt vorgelegten Weißbuch Arbeiten 4.0 zu finden. Stark verkürzt lautet das Ergebnis: mehr Flexibilität durch Wahlarbeitszeit, Recht auf Rückkehr in Vollzeit, ein Erwerbstätigenkonto für Berufsanfänger, ein Recht auf Weiterbildung. Der DGB sieht Nahles mit dem Weißbuch auf dem richtigen Weg, weist aber auch auf kritische Punkte hin. So dürfe Flexibilität nicht auf Kosten der Arbeitnehmer gehen. Tarifbindung und der Datenschutz für Beschäftigte seien „von zentraler Bedeutung, um den digitalen Wandel gemeinsam zu meistern“, heißt es in einer Pressemitteilung des DGB.

     

     

    Stress durch Digitalisierung

    Die zehnte Befragung für den DGB-Index Gute Arbeit 2016 drehte sich um die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitsbedingungen abhängig Beschäftigter. 82 Prozent der knapp 10.000 Befragten seien in irgendeiner Form von der Digitalisierung betroffen, heißt es im Bericht: durch mehr Druck, mehr Arbeit, mehr Multitasking, mehr Kontrolle. Eine Minderheit kann durch die neuen Arbeitsbedingungen immerhin Beruf und Familie besser verbinden.

     

     

    Digitale Tagelöhner

    Ein Beruf, den es ohne Internet nicht gäbe: Crowdworker. So heißen Menschen, die im Internet ihre Arbeit anbieten - gegen weltweite Konkurrenz. Die Arbeitsbedingungen reichen von toll bis erbärmlich. ver.di hat im Herbst 2016 Mitglieder und Betriebsräte zu ihren Erfahrungen mit Crowdworking befragt. Die Umfrage ist Teil des Projekts Clowd und Crowd, das Ergebnis noch offen. Wie es Crowdworkern im Jahr 2020 geht, zeigt ver.di-TV, wie es ihnen heute geht eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung: Für die meisten ist die Klickarbeit ein Nebenjob, und selbst wenn sie wenig verdienen, fühlen sie sich nicht ausgebeutet.

     

     

    Echt jetzt?

    Ein Team an der Uni Toronto hat ein neuronales Netz so trainiert, dass es aus einem digitalen Weihnachtsfoto „eine Art Weihnachtslied“ komponieren konnte, wie spektrum.de berichtet. Das „Neural-Karaoke“ könne sogar tanzen, und die Forscher träumten bereits von Karaokepartys mit automatisch generierten Songs. Wer das Lied gehört hat, wird allerdings unterm Weihnachtsbaum wohl doch lieber selber singen.

     

     

    Termine

     

     

    An- und abmelden

    Hier können Sie sich zu BayernUp2Date, unserem Digital-Newsletter, anmelden oder auch (schade!) abmelden

     

     

    BayernUp2Date als PDF

    Wenn Sie von unserem Newsletter eine Version in druckfähigem Layout möchten, kommen Sie hier zur Downloadseite (mit Archiv)

     

     

     

     

    Impressum

     

    V.i.S.d.P.: Hans Sterr, ver.di Bayern, Schwanthalerstraße 64, 80336 München, Tel. +49 89 59977 2102, hans.sterr@verdi.de, http://bayern.verdi.de
    Redaktion:
    Ursula Walther, uwa-bayernup2date@web.de

    Zur Anmeldung: [Link]