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    Der Meisterbrief bleibt

    Der Meisterbrief bleibt

    Richard Kuehnel EU EU-Vertretung in Deutschland Richard Kühnel, Vertreter der EU-Kommission in Deutschland

    EU-Kommission: Berufszugangsvoraussetzungen bleiben nationale Kompetenz
     
    Entgegen anderslautender Behauptungen wolle die EU-Kommission den deutschen Meisterbrief nicht abschaffen, heißt es in einer Pressemitteilung der deutschen Vertretung der EU-Kommission. "Die Berufszugangsvoraussetzungen bleiben nationale Kompetenz. Und es steht Deutschland weiterhin frei, die Spielregeln für Anbieter von Dienstleistungen festzulegen und zu kontrollieren, wer Zugang zum deutschen Markt bekommt". Das hat der Vertreter der EU-Kommission in Deutschland, Richard Kühnel klargestellt: „Deutschland hat wie alle anderen Mitgliedstaaten immer wieder auf europäischer Ebene gefordert, dass wir in Europa einen leistungsstarken Dienstleistungssektor schaffen. Das von der EU-Kommission vorgelegte Dienstleistungspaket dient genau diesem Zweck. Die Kommission rührt den Meisterbrief nicht an. Wir wollen vielmehr deutschen und anderen europäischen Unternehmen und Freiberuflern die Chance bieten, Dienstleistungen für einen potentiellen Kundenkreis von 500 Millionen Menschen EU-weit anzubieten. Das ist gerade für kleine und mittlere Unternehmen wichtig, für die die administrativen Hürden kostspielig und schwer zu überwinden sind.“

    Weitere Informationen: [Link]

    Fragen und Antworten zum EU-Dienstleistungspaket: [Link]

    Pressekontakt: Katrin Abele, Tel.: +49 (30) 2280-2140

    Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per E-Mail oder telefonisch unter (030) 2280 2900.