Nachrichten

    Arm trotz Arbeit: In Deutschland hat sich Erwerbsarmut seit 2004 …

    Arm trotz Arbeit: In Deutschland hat sich Erwerbsarmut seit 2004 verdoppelt

    Arm trotz Arbeit Hans-Böckler-Stiftung WSI Statistik Arm trotz Arbeit

    Studie der Hans-Böckler-Stiftung untersucht Einfluss von Arbeitsmarktpolitik - Stärkster Anstieg unter 18 EU-Ländern

    Immer mehr Menschen in Europa sind arm, obwohl sie arbeiten. Am stärksten stieg die sogenannte Erwerbsarmut in den vergangenen Jahren in Deutschland: Zwischen 2004 und 2014 hat sich der Anteil der „working poor“ an allen Erwerbstätigen im Alter zwischen 18 und 64 Jahren verdoppelt.

    Das hängt auch damit zusammen, dass Arbeitslose stärker unter Druck stehen, eine schlecht bezahlte Arbeit anzunehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.* Dr. Dorothee Spannagel, Dr. Daniel Seikel, PD Dr. Karin Schulze Buschoff und Helge Baumann haben untersucht, wie sich arbeitsmarkt- und sozialpolitische Maßnahmen, die Menschen schneller in Jobs bringen sollen, auf die Erwerbsarmut in 18 EU-Ländern ausgewirkt haben. Datengrundlagen sind die neuesten verfügbaren Zahlen aus der Europäischen Gemeinschaftsstatistik über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) und eine OECD-Datenbank.

    Mehr Informationen: [Link]