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    DOK Leipzig: ver.di Preis mit neuer Ausrichtung

    DOK Leipzig: ver.di Preis mit neuer Ausrichtung

    Jury soll jährlich neu besetzt werden

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    Seit vielen Jahren (und noch aus der Tradition der IG Medien) ist ver.di Preisstifterin und Förderin des Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm DOK. Das älteste Dokfilmfestival der Welt steht auch für Veränderung und Nähe zum Puls der Zeit. Diesem Charakter möchte ver.di auf Bitten der Festivalleitung Rechnung tragen: Der mit 2.500 Euro dotierte ver.di-Preis wird ab 2016 erstmals als »ver.di-Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness« an einen Film aus dem Deutschen Wettbewerb verliehen.

    Der ver.di-Preisträgerfilm wird am letzten DOK-Festivaltag (wie alle anderen Preisträgerfilme) nochmals in Leipzig gezeigt. Zu dieser Vorführung werden die ver.di-Mitglieder aus der Region eingeladen. Anderen Gliederungen unserer Gewerkschaft sollen zukünftig Kopien des Preisträgerfilms für Vorführungen bei ihren Veranstaltungen zur Verfügung gestellt werden. Die Verbindung unserer Mitglieder mit den Preisträgerinnen/Preisträgern »ihres« Preises soll damit gestärkt und die (oftmals unter schwierigsten Bedingungen arbeitenden) Filmemacherinnen und Filmemacher zusätzlich unterstützt werden.

    Jurymitglieder gesucht!

    Auch die Zusammensetzung der ver.di-Jury beim DOK Leipzig wird – nach einer viele Jahre konstanten Besetzung – zukünftig alljährlich wechseln: In dem maximal fünf Personen umfassenden Gremium können ver.di-Mitglieder aus allen Gliederungen unserer Gewerkschaft ehrenamtlich mitarbeiten.

    Die Kandidatinnen/Kandidaten sollten filmaffin und politisch interessiert sein, für die Festivalwoche freie Zeit zur Verfügung haben und sich entsprechend vorbereiten können. Eine Einführung in die Grundsätze der Juryarbeit erfolgt im Vorfeld; während des Festivals gibt es eine gute Betreuung vom DOK-Team. Junge Kolleginnen und Kollegen aus der Region sind besonders willkommen. Einbeziehen möchten wir auch eine/einen Vertreterin/Vertreter der bundesweiten Initiative der Festivalarbeiterinnen/-arbeiter, die sich unter dem Dach von ver.di für bessere Arbeits- und Einkommensbedingungen in der Branche einsetzt.

    Bewerbungen und Vorschläge bitte bis zum 10. August 2016 an die e-Mail-Adresse berlin@connexx-av.de oder baerbel.winkler@verdi.de.

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    Link zur Internetseite der ver.di FilmUnion
    Zur Pressemeldung der ver.di Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen vom 3. August 2016