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    Was wird eigentlich anders durch Bildung 4.0?

    Was wird eigentlich anders durch Bildung 4.0?

    Die Leibniz-Gemeinschaft und Inforadio vom Rundfunk Berlin-Brandenburg laden ein zur Podiumsdiskussion in der Reihe: "Das Forum" mit Harald Asel, Thema: "Was wird eigentlich anders durch Bildung 4.0?"

    • Mittwoch, 28. Juni 2017, 17.30-19 Uhr
    • Haus der Leibniz-Gemeinschaft, Chausseestraße 111, 10115 Berlin

    Die Digitalisierung verändert unser Lernen, aber wie? Ist es nur die Art, wie wir Wissen aufnehmen und verarbeiten. Oder sind es auch andere Inhalte? Und was müssen wir über die technischen Voraussetzungen wissen? Ist die Digitalisierung eine Chance, soziale Hürden abzubauen oder verstärken sie vorhandene Klüfte? Darüber diskutiert Harald Asel mit seinen Gästen am 28.06.2017 um 17:30 Uhr.

    Digitalisierung gilt als Zauberwort und als Hoffnungsträger für fast jeden Lebens- und Arbeitsbereich. Immer wenn es um Innovation und Wettbewerbsfähigkeit geht, steht am Ende die Beschwörungsformel "4.0." Das gilt erst recht bei allem, was mit Bildung zu tun hat: unser Lernen verändert sich, von der Kita bis zur Hochschule, von beruflicher Weiterbildung bis zu Freizeitaktivitäten. Es verändern sich die Formen des Lernens, es verändern sich Inhalte. Und vielleicht müssen wir auch mehr über die neuen technischen Voraussetzungen unseres Lernens lernen.

    Nach Pittsburgh und Shanghai findet das Gipfeltreffen des "Global Learning Council"  2017 in Berlin statt. Internationale Akteure aus Wissenschaft, Forschung und praktischer Anwendung fragen nach den bisherigen Erfahrungen und notwendigen Schritten für eine digitale Transformation von Bildung in allen Bereichen - für ein lebenslanges Lernen also.

    Inforadio und die Leibniz-Gemeinschaft wollen am Vorabend der Tagung nach dem aktuellen Stand von "Bildung 4.0" fragen. Was ist längst selbstverständlich geworden, an den Schulen, in Unternehmen, wo gilt es immer noch einen digitalen Graben zu überspringen? Wo wird kreativ zu den unterschiedlichen  Ausbildungsprozesse geforscht? Wie sehr ist das Wissen um die technischen Rahmenbedingungen des Lernens bei den "digital natives" wirklich entwickelt? Oder herrscht auch in dieser Generation weitgehend Naivität gegenüber der Technik? Helfen die neuen Möglichkeiten, vorhandene  soziale wie regionale Grenzen bei Bildungsbiographien zu überspringen oder verstärkt sich die Kluft zwischen Gebildeten und weniger Gebildeten bei uns und im internationalen Maßstab?

    Darüber diskutieren:

    • Monika Gross, Präsidentin der Beuth Hochschule für Technik, Berlin; Vizepräsidentin für Digitale Infrastrukturen der Hochschulrektorenkonferenz
    • Friedrich W. Hesse, Gründungsdirektor des Leibniz-Instituts für Wissensmedien, Tübingen
    • Christian Steiner, Projektleiter "Erweiterte Lernwelten der Berliner Volkshochschulen", Berliner Volkshochschulen
    • Ekkehard Winter, Geschäftsführer der Deutschen Telekom Stiftung, Bonn
    • Moderation: Harald Asel, Inforadio (rbb)

    Anmeldung erbeten:   veranstaltungen@leibniz-gemeinschaft.de

    Das Podiumsgespräch wird aufgezeichnet und voraussichtlich am Sonntag, 2. Julli 2017, um 11:05 Uhr (Wiederholung um 20:05 Uhr) im Rahmen der Sendereihe "Forum" im Programm von Inforadio (93,1 MHz) ausgestrahlt.