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    Berliner Staatsballett

    Berliner Staatsballett

    Resolution
    der Bundesfachbereichskonferenz 2015

    Solidarität mit den Tänzerinnen und Tänzern
    des Berliner Staatsballetts

    Die Delegierten der Bundesfachbereichskonferenz Medien, Kunst und Industrie übermitteln den Tänzerinnen und Tänzern des Staatsballetts Berlin ihre solidarischen Grüße. Wir wünschen euch viel Erfolg im Kampf für einen Tarifvertrag.

    Bundesfachbereichskonferenz 25./26. April 2015 | Fachbereich Medien, Kunst und Industrie der ver.di Kay Herschelmann Bundesfachbereichskonferenz  – Die Berliner Konferenzdelegierte und Ex-Tänzerin Miriam Wolff (am Pult) setzte sich für ihre kämpfenden Kolleginnen und Kollegen am hauptstädtischen Staatsballett ein. Dass ein gesamtes klassisches Ballettensemble inzwischen mehrfach streikte, sei mutig und bislang einmalig. Die Konferenz begrüßte eine Delegation der Tänzerinnen und Tänzer mit Standing Ovations und stellte sich geschlossen hinter ihre Forderungen nach einem modernen Tarifvertrag. ver.di sei auch die Gewerkschaft der Künstlerinnen und Künstler.

    Den Einsatz, den ihr für eure Belange zeigt, verdient unseren tiefsten Respekt und volle Anerkennung. Gerade vor dem Hintergrund, der unsicheren und dauerhaft befristeten Arbeitsverhältnisse ist es nicht einfach, sich den Weg zu Tarifverhandlungen zu erstreiken.

    Dies ist ein Novum – noch nie haben Tänzerinnen und Tänzer in Deutschland für einen Tarifvertrag gestreikt. Darauf könnt ihr zu recht stolz sein. Mit eurem wegweisenden Vorhaben seid ihr Vorbild für Tänzerinnen und Tänzer und andere Künstlerinnen und Künstler in ganz Deutschland.

    Die ver.di Kolleginnen und Kollegen aus Kunst und Kultur, Verlagen und Rundfunkanstalten, Druckereien und Papierverarbeitungsbetrieben, Journalismus und Filmwirtschaft stehen an eurer Seite und unterstützen euch bei dieser Auseinandersetzung.

    Für die weitere Auseinandersetzung wünschen wir euch die erforderliche Kraft und Ausdauer. Unserer Solidarität und Unterstützung könnt ihr euch sicher sein.

    Wir wünschen euch viel Erfolg.

    Berlin, 25. April 2015