Pressemitteilungen

    Zur Zukunft des IRT

    Zur Zukunft des IRT

    20.02.2020

    ver.di übergibt rund 4.000 Unterschriften an IRT-Gesellschafter

    Fachbereich Medien, Kunst und Industrie der ver.di ver.di Übergabe  – der IRT-Petition

    Vor der am Freitag (21. Februar 2020) in Berlin stattfindenden Gesellschafterversammlung des Instituts für Rundfunktechnik (IRT) hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) den Gesellschaftern eine Petition mit rund 4.000 Unterschriften überreicht. ver.di hatte die Petition gestartet, weil das IRT nach der Kündigung aller Gesellschafter (neben ARD und ZDF Deutschlandradio, Deutsche Welle, ORD und SRG) vor dem Aus steht.

    Neben weltweit führenden Wissenschaftlern unterstreichen auch Beschäftigte aus allen Rundfunkanstalten mit ihrer Unterschrift die Bedeutung des IRT für die digitale Zukunft des Rundfunks. Die hohe Zahl an Unterstützerinnen und Unterstützern sowie ihre Wortmeldungen machten deutlich, dass das IRT ein unverzichtbarer Bestandteil der Forschungslandschaft und des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sei. Es bedürfe jetzt des Bekenntnisses, dass es weitergehen werde.

    Bei dem bevorstehenden Treffen der Gesellschafter soll über die Zukunft des IRT beraten werden. ver.di erwarte ein klares Signal für den Erhalt des IRT, das den rund 120 Beschäftigten eine tragfähige Perspektive eröffne. Auf dem Spiel stehe die Kompetenz des international renommierten Forschungsinstituts als Gemeinschaftseinrichtung. Werde diese aufgegeben, wäre der von innovativer Technik abhängige öffentlich-rechtliche Rundfunk auf den freien Markt angewiesen; das könne ARD, ZDF, Deutschlandradio und Deutsche Welle wesentlich teurer zu stehen kommen.

    Die Online-Petition kann weiterhin hier unterzeichnet werden.

    ----------
    zur ver.di-Pressemeldung vom 20. Februar 2020
    Mehr Informationen hier: https://rundfunk.verdi.de/