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    Papierverarbeitung: ver.di fordert 5,5 Prozent mehr

    Papierverarbeitung: ver.di fordert 5,5 Prozent mehr

    08.07.2014

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert, die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie um 5,5 Prozent anzuheben. Das beschloss die Bundestarifkommission für die Branche bei ihrer heutigen Sitzung in Kassel. »Die Beschäftigten haben einen Anspruch auf eine echte Reallohnsteigerung – genauso wie sie in den anderen Tarifbereichen in diesem Jahr erzielt wurden«, sagte Frank Werneke, stellvertretender ver.di-Vorsitzender und Verhandlungsführer.

    Darüber hinaus verlangt die Tarifkommission erneut, dass die Ausbildungsvergütungen stärker steigen: Dafür sollen die Vergütungen der Azubis nach der geforderten prozentualen Anhebung noch auf den nächst höheren Fünf- oder Zehn-Euro-Betrag aufgerundet werden.

    In der Papierverarbeitungsbranche und den angrenzenden Bereichen der Kunststoffe verarbeitenden Industrie sind etwa 100.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt. Die Verhandlungen mit den Arbeitgebern, dem Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV), beginnen am 28. August – voraussichtlich in Berlin.

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