Pressemitteilungen

    Starkes Signal für Pressefreiheit

    Starkes Signal für Pressefreiheit

    08.10.2021

    ver.di begrüßt die Verleihung des Friedensnobelpreises
    an Medienschaffende – ein starkes Signal für die Pressefreiheit weltweit

    Fachbereich Medien, Kunst und Industrie der ver.di wikimedia Maria Ressa | Dmitri Muratov  – Friedensnobelpreisträger 2021

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt die Verleihung des Friedensnobelpreises an die philippinische Journalistin Maria Ressa und den russischen Journalisten Dmitri Muratow. »Das ist ein ganz starkes Signal für die Pressefreiheit weltweit, die zunehmend bedroht ist«, sagte Christoph Schmitz, Mitglied im ver.di-Bundesvorstand. Die beiden Geehrten hätten sich mit großem Einsatz und persönlichem Mut für unabhängigen Journalismus in ihren Heimatländern eingesetzt. »Dafür haben sie allen Respekt verdient, und nun bekommen sie auch den Friedensnobelpreis. Dazu gratuliere ich von ganzem Herzen.«

    Die Pressefreiheit sei aber nicht nur in autokratischen Regimen bedroht, sondern gerate auch bei uns zunehmend in Gefahr, so Schmitz weiter. »Davon zeugen die vielfältigen und zum Teil sogar tätlichen Angriffe auf Journalistinnen und Journalisten, die über rechtsradikale Umtriebe oder die Querdenkerszene und deren Demonstrationen berichten. Ihnen allen gilt unsere uneingeschränkte Solidarität.«

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    zur ver.di-Pressemeldung vom 8. Oktober 2021