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    Weitere Streiks zur 6. Verhandlungsrunde

    Weitere Streiks zur 6. Verhandlungsrunde

    18.12.2013

    Begleitet von erneuten Warnstreiks gehen heute (18. Dezember 2013) in Berlin die Tarifverhandlungen für die rund 14.000 Redakteurinnen und Redakteure und Freie bei Tageszeitungen in die sechste Runde.

    In Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen folgen rund 500 Beschäftigte aus Redaktionen und Freie dem Aufruf der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di und treten in den Ausstand. Bereits gestern hatten sich mehr als 1.000 Journalistinnen und Journalisten in acht Bundesländern an Streiks und Protestaktionen beteiligt.

    »Die Kolleginnen und Kollegen geben einen starken Impuls für eine Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen, für eine Einbeziehung der Onliner in die Tarifverträge sowie für spürbare Gehalts- und für Freie Honorarerhöhungen. Kürzungen und die Absicht, in vielen Regionen Redakteurinnen und Redakteure von einer Gehaltsentwicklung abzukoppeln, sind nicht akzeptabel und schüren Widerstand. Diesen Impuls werden wir in die heutigen Verhandlungen mit den Verlegervertretern einbringen«, kündigte der stellvertretende ver.di-Vorsitzende und Verhandlungsführer Frank Werneke an. Er erwarte, dass dieser Impuls und dementsprechend die dju-Forderungen nach einem uneingeschränkten Erhalt der Tarifbedingungen und deren nötigem qualitativen Ausbau von den Vertretern des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) ernst genommen werden.

    Die dju in ver.di fordert 5,5 Prozent mehr Geld sowie die Einbeziehung von Onlinern in den Geltungsbereich der Tarifverträge, Verbesserungen im Manteltarif und eine Modernisierung der Ausbildung für Tageszeitungsredakteurinnen und Redakteure.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Die Verhandlungen finden statt im Hotel Maritim pro Arte, Friedrichstraße 151, 10117 Berlin. Als Ansprechpartnerin vor Ort steht Ihnen die dju-Bundesgeschäftsführerin Cornelia Haß unter 0160-152 8827 zur Verfügung.

    • Am 31. Dezember 2013 läuft der Manteltarifvertrag für Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen aus. Für alle Redakteurinnen und Redak-teure, die bis zu diesem Datum Gewerkschaftsmitglied sind oder werden, gelten die Regelungen des Manteltarifvertrags (unter anderem zu Arbeitszeit, Urlaubsgeld, Sonderzahlungen) rechtsverbindlich in der Nachwirkung fort. Nähere Informationen unter http://dju.verdi.de/rein – ver.di-Mitglied werden unter http://mitgliedwerden.verdi.de 

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