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    EuGH-Urteil zum Rundfunkbeitrag

    EuGH-Urteil zum Rundfunkbeitrag

    13.12.2018

    Als »klar und beruhigend« hat der stellvertretende Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Werneke, das Urteil zur Rechtmäßigkeit des Rundfunkbeitrags bezeichnet.

    Der Europäische Gerichtshof (EuGH) räumte heute (13. Dezember 2018) letzte Zweifel an der Rechtmäßigkeit des seit 2013 eingeführten Rundfunkbeitrags aus. »Das Urteil sichert auch die Staatsferne des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ab, wie es das Grundgesetz fordert«, sagte der ver.di-Vize. »Wir sind davon ausgegangen, dass diese Klage nicht erfolgreich sein würde, weil sie sich gegen ein transparentes und praktikables Verfahren zur Finanzierung des Rundfunksystems wendet, das allen Bürgerinnen und Bürgern zugutekommt.«

    Unabhängig von dem Urteil gehe es jetzt darum, dass sich die Landesregierungen in ihrer Debatte um die künftige Höhe und Ermittlung des Finanzbedarfs des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf ein Modell einigen, das die auskömmliche Finanzierung sichere. Zunehmende Verbreitungswege und Erwartungen an Programmvielfalt hätten ihren Preis. »Die Beitragszahlerinnen und -zahler erwarteten ein überzeugendes und vielfältiges Informations-, Unterhaltungs- und Bildungsangebot«, so Werneke weiter.

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    zur ver.di-Pressemeldung vom 13. Dezember 2018