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    Kultur ins Grundgesetz

    Kultur ins Grundgesetz

    27.04.2021

    ver.di unterstützt die Petition:
    Alle Parteien sollen »Kultur als Staatsziel« in ihre Wahlprogramme aufnehmen

    Fachbereich Medien, Kunst und Industrie der ver.di KiG Kultur ins Grundgesetz  – Flyer Seite 1
    Fachbereich Medien, Kunst und Industrie der ver.di KiG Kultur ins Grundgesetz  – Flyer Seite 2

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerk- schaft (ver.di) hat alle demokratischen Bundestagsparteien aufgefordert, die Festschreibung der Kultur als Staatsziel in ihre aktuellen Wahlprogramme aufzunehmen und umzusetzen. Gleichzeitig unterstützt die Gewerkschaft, die über 20.000 Kunst- und Kulturschaffende organisiert, die Initiative »Kultur ins Grundgesetz« und die gleichnamige Petition.
    »Kulturförderung muss eine Pflichtaufgabe des Bundes, der Länder und der Kommunen sein und die faire Bezahlung von Kulturschaffenden zur selbstverständlichen Voraussetzung für jede öffentliche Förderung werden«, erklärte die Kunst- und Kulturbeauftragte der ver.di, Dr. Anja Bossen. Sie hoffe, dass dieser Aspekt auch Gegenstand des heutigen Gesprächs der Bundeskanzlerin mit Kunst und Kulturschaffenden sei.

    »Die Corona-Krise hat gezeigt, dass die vielfältigen Kulturszenen in Deutschland um ihr Überleben kämpfen. Wenn die Unterstützung der Kultur eine freiwillige Leistung bleibt, droht uns nach der Pandemie ein Kahlschlag mit fatalen Folgen insbesondere in struktur- und finanzschwachen Kommunen«, sagte Bossen. Die Förderung der Kunst in ihrer gesamten Vielfalt dürfe »nicht von der wechselnden politischen Ausrichtung von Bund, Ländern und Kommunen abhängig sein«.

    Die Petition »Kultur ins Grundgesetz« sende ein Signal in die richtige Richtung. Man hoffe, dass sie in den nächsten Wochen noch sehr viel mehr Unterstützung aus den Reihen der Kulturschaffenden bekomme und darüber hinaus Solidarität erfahre.

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    zur ver.di-Pressemeldung vom 27. April 2021

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