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    Personalabbau bei Springer

    Personalabbau bei Springer

    30.09.2019

    Arbeitgeber muss Verantwortung für Beschäftigte übernehmen

    Die Beschäftigten des Medienkonzerns Axel Springer sind heute über weitreichende Umbaumaßnahmen inklusive Stellenabbau informiert worden. Die Arbeitgeberseite blieb dabei konkrete Zahlen, wie viele Arbeitsplätze sie streichen will, schuldig. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert angesichts der umfangreichen Pläne:

    »Der Vorstand plant mit dem Finanzinvestor KKR einen groß angelegten Umbau von Redaktionen (Bild, Bild am Sonntag, Welt und Welt am Sonntag) und weiteren Verlagsbereichen. Wir erwarten, dass Springer dabei Verantwortung für seine langjährig Beschäftigten übernimmt. Dazu gehört, dass Betriebsräte und Belegschaften rechtzeitig und umfassend über alle geplanten Maßnahmen informiert werden. Das ist bisher nicht geschehen. Weiterbildungen oder Umschulungen müssen klaren Vorrang haben vor Kündigungen. Das gilt umso mehr angesichts der drohenden Personaleinsparungen durch Digitalisierung, die der Vorstand plant. Wenn es zu Kündigungen kommt, müssen diese sozialverträglich und mit angemessenen Abfindungen ausgestaltet werden«, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christoph Schmitz, zuständig u.a. für den Fachbereich Medien, Kunst und Industrie.

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    zur ver.di-Pressemeldung vom 30. September 2019