Veranstaltungen

    150 Jahre jung

    20.05.2016 – 30.06.201610179 Berlin, Paula-Thiede-Ufer 10, ver.di

    150 Jahre jung

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    Einige fotografische Impressionen
    von der Eröffnung der Ausstellung
    am 20. Mai 2016 in der ver.di-Bundesverwaltung


    Einladung zur Eröffnung der Ausstellung

    Einladung zur Ausstellungseröffnung | ver.di Fachbereich Medien, Kunst und Industrie ver.di 150 Jahre


    150 Jahre Jung

    Vom Deutschen Buchdruckerverband zur Einheitsgewerkschaft

    Ausstellung
    21. Mai bis 30. Juni 2016
    ver.di-Bundesverwaltung
    10179 Berlin
    Paula-Thiede-Ufer 10

    Ausstellungseröffnung

    20. Mai 2016 | 18:00 Uhr

    Begrüßung und Ansprache
    Frank Werneke
    Stellvertretender Vorsitzender der ver.di.



    ver.di-Pressemeldung vom 18. Mai 2016

    Doppeljubiläum:
    150 Jahre Buchdruckerverband – 15 Jahre ver.di

    »Gewerkschaftsbewegung:
    Ausdruck von Freiheit und Solidarität«

    Berlin, 18. Mai 2016: Ein Doppeljubiläum feiert die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di): Gegründet im März 2001 besteht ver.di seit 15 Jahren und ihre älteste Vorläuferorganisation, der Deutsche Buchdruckerverband, wurde vor 150 Jahren ins Leben gerufen.

    Einblick in diese Geschichte bietet eine Ausstellung in der ver.di-Bundesverwaltung: »Vom Buchdruckerverband zur Einheitsgewerkschaft ver.di – 150 Jahre Solidarität – Emanzipation – Tarifkampf«, die am Freitag, 20. Mai 2016, um 18 Uhr eröffnet wird. Gleichzeitig wird ein Portal zur Geschichte des Verbandes bis zur ver.di-Gründung http://150jahrejung.verdi.de freigeschaltet.

    Festveranstaltung im Juli in Ulm »150 Jahre Jung« | ver.di Fachbereich Medien, Kunst und industrie C. Glaser Festveranstaltung im Juli in Ulm  – 150 Jahre jung

    Vom 20. bis 22. Mai 1866 tagte in Leipzig der Erste Buchdruckertag. Wenige Jahre später hat der Buchdruckerverband 1873 den ersten zentralen Tarifvertrag in Deutschland erkämpft – nach wochenlangen Streiks und Aussperrungen. Ergebnisse waren: der Zehnstundentag, feste Satzpreise, ein Mindestlohn, Überstundenzulagen, vierzehntägige Kündigungsfrist – und eine Vereinbarung über Schiedsämter.
    »Das ist unsere Geschichte, auf die wir stolz sind und die Ihresgleichen sucht. Der Buchdruckerverband hat die Grundlage für eine Tarifpartnerschaft gelegt, die bis heute entscheidend ist für die Gestaltung der Arbeits- und Einkommensbedingungen in unserem Land«, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske.

    Angefangen hatte die Bewegung bereits in der Revolution 1848. Im Juni 1848 gründete sich die Deutsche-National-Buchdrucker-Vereinigung und forderte einen Tarifvertrag. Gleichzeitig kämpften und starben Buchdrucker auf den Barrikaden für Pressefreiheit, Demokratie und das Koalitionsrecht. Seitdem wurden die Gewerkschaften dreimal verboten: 1854 (Koalitionsverbot),
    1878 (Sozialistengesetz), 1933 (Zerschlagung).
    Danach hatten sie mehr Mitglieder als zuvor. »Die Gewerkschaftsbewegung ist lebendiger Ausdruck von Freiheit und Solidarität. Das zeigt die Geschichte. Allen Widerständen seitens der Arbeitgeber und Politik zum Trotz«, erklärte Bsirske.

    Der Buchdruckerverband ging nach dem Zweiten Weltkrieg im Westen in der 1948 gegründeten Industriegewerkschaft Druck und Papier auf, die 1989 mit der DGB-Gewerkschaft Kunst zur ver.di-Gründungsorganisation IG Medien fusionierte.


    Die Ausstellung in München

    Im November/Dezember 2016 wurde die Ausstellung im Münchener Gewerkschaftshaus gezeigt.

     

    Weitere Informationen zur Gautschfeier des ver.di-Bezirks Ostwürttemberg-Ulm am 23. Juli 2016 zum Thema »Geschichte der Buchdrucker, ihrer Gewerkschaften und dem Gautschen« sind auf der Internetseite des ver.di-Bezirks zu finden. 


    Die Ausführungen
    von Frank Werneke,

    stellvertretender Vorsitzender der ver.di, zur Eröffnung der Ausstellung können als pdf-Datei hier geladen und nachgelesen werden.