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    Kombinierter Energiespeicher als Schlüsseltechnologie

    Kombinierter Energiespeicher als Schlüsseltechnologie

    Fraz Georg Pikl, TU Graz Staudacher / TU Graz Franz Georg Pikl vom Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft der TU Graz

    Zukunft der Energieversorgung: Neues System an der TU Graz entwickelt und international ausgezeichnet

    Ein an der TU Graz entwickeltes System nutzt Wasser als elektrisches und thermisches Speichermedium. Der Energiespeicher soll den Ausbau emissionsneutraler Kraftwerke vorantreiben und 90 Prozent unseres Energiebedarfs decken.

    Das Team um Franz Georg Pikl, Doktorand am Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft der TU Graz, kombiniert die Vorteile der Pumpspeichertechnologie und der thermischen Energiespeicherung mit dem Energieträger Wasser und führt sie in einem „Heißwasser-Pumpspeicherkraftwerk“ zusammen, berichtet die TU Graz. Dieses neue System speichere und liefere bedarfsgerecht Elektrizität, Wärme- und Kälteenergie.

    Technische und energiewirtschaftliche Machbarkeitsstudien attestieren diesem hybriden Speicherkonzept laut TU Graz eine hohe Effizienz und Wirtschaftlichkeit.  Auch der ökologische Ansatz mache das Projekt interessant: Das Kraftwerk könne emissionslos betrieben werden, verbrauche keine Freifläche und greife nicht in den Wasserhaushalt von natürlichen Gewässern ein.

    Beim Kongress der International Commission on Large Dams mit 78 vertretenen Ländern, ICOLD 2018, in Wien wurde dieses Forschungsprojekt mit dem internationalen Innovationspreis ausgezeichnet.

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