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    ver.di fordert: Endlich echten Schutz der Ressource Wasser durchsetzen

    ver.di fordert: Endlich echten Schutz der Ressource Wasser durchsetzen

    Neue Studie belegt, dass Düngerecht nicht ausreicht - Auch beim "Umweltmonitor 2020" standen beim Wasser alle Zeichen auf rot

    "Die gestern (5. Juli 2021) vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) veröffentlichte Studie belegt, was in der Wasserwirtschaft längst offenbar ist: Das Düngerecht erreicht das gesetzte Ziel nicht. Es schützt insbesondere das Grundwasser nicht vor dem schädlichen Eintrag von Nährstoffen und setzt damit Europäisches Recht nicht vollständig um", erklärt ver.di.

    „Die neue Bundesregierung muss endlich Wasserschutzpolitik aus einem Guss machen“, so Christoph Schmitz, Mitglied des Bundesvorstands der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di). „Überdüngung führt zu Milliardenschäden für künftige Generationen. Das sollte seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutzgesetz ein deutlicher Hinweis auf Handlungsbedarf sein.“

    Zur ver.di-Pressemitteilung vom 6. Juli 2021

    Auch der "Umweltmonitor 2020" des Umweltbundesamts berichtete Ende März 2021 von zehn zentralen Themenfeldern von Klima, Wasser, Luft bis hin zu Energie und Verkehr mit jeweils drei Schlüsselindikatoren ab. Beim Wasser waren alle Indikatoren rot.

    Zum Umweltmonitor 2020