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    WDR: Außerordentliches!

    WDR: Außerordentliches!

    20 Mitglieder des WDR-Rundfunkrats haben sich durchgesetzt und etwas Ungewöhnliches erreicht: Eine Sondersitzung des Rundfunkrats am Dienstag, den 29. Juni 2021.

    Sie kritisieren, dass sich das Gremium, dessen Amtszeit im November dieses Jahres endet, zu wenig um den zukünftigen Programmauftrag im WDR kümmert. Vorgaben dazu sollten nicht nur von außen und von Politikern kommen, sondern auch von denen, die Gestaltungs- und Kontrollfunktionen im WDR wahrnehmen.

    Dazu haben die 20 Rundfunkratsmitglieder zehn Thesen als Diskussionspapier formuliert. Vorrangig geht es um die Umschichtung »linear« zu »online«. Die Transformation erfordert einen finanziellen Kraftakt, der zu einer Reduzierung des Programms führen könnte. Befürchtet wird hier insbesondere eine Verkleinerung des kulturellen Angebots.

    Die zehn Thesen verstehen sich als Handlungsempfehlung erfahrener Medienfachleute an den neuen WDR-Rundfunkrat, der viele neue Mitglieder aufweisen wird.

    Volker W. Degener
    Mitglied der 20er-Gruppe

    zum WDR-Rundfunkrat

    Fachbereich Medien, Kunst und Industrie der ver.di
    © screenshot

     

    Die Medieninformation der 20er-Gruppe vom 25. Juni 2021 kann als pdf-Datei hier geladen werden: