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    Einschätzungen rund um den Weltklimagipfel in Glasgow

    Einschätzungen rund um den Weltklimagipfel in Glasgow

    Jochen Flasbarth Screenshot Susanne Stracke-Neumann Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Umweltministerium

    Wissenschaftler*innen des Deutschen Klima-Konsortiums sind bei COP26 dabei - ver.di fordert Energiegeld für sozial gerechte Klimapolitik

    Bei der Weltklimakonferenz in Glasgow geht es bis zum 12. November noch um konkrete Zusagen der Mitgliedsstaaten, um die Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu begrenzen. Viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Mitgliedseinrichtungen des Deutschen Klima-Konsortiums sind dabei. Einschätzungen aus dem DKK gibt es hier:

    Vor der UN-Konferenz hatte das Deutsche Klima-Konsortium (DKK) zu einem Briefing gerufen. Dort hatte der deutsche Verhandler Jochen Flasbarth auch darauf hingewiesen, dass es internationale Finanzhilfen für die ärmeren Länder für einen erfolgreichen Umweltschutz braucht. Auf diesem Gebiet engagiert er sich besonders zusammen mit dem kanadischen Unterhändler.

    Die zweite Verhandlungswoche in Schottland nannte die Süddeutsche Zeitung "die Woche der Wahrheit" und skizziert hier die großen Streitpunkte

    ver.di fordert Energiegeld für sozial gerechte Klimapolitik

    Eine sozial gerechte Klimapolitik forderte ver.di  am inoffiziellen "Eergietag" beim Gipfel. Frank Werneke, ver.di-Vorsitzender, erklärte, es sei Zeit für die Einführung eines Energiegelds

    Bündnis gegen Verbrennungsmotoren: Deutschland ist nicht dabei

    Bei der Welt-Klimakonferenz in Glasgow hat sich ein Bündnis aus rund 30 Staaten sowie Städten und Unternehmen zum Umstieg auf emissionsfreie Autos bis spätestens 2040 bekannt. Zu den Unterzeichnern gehören neben dem Gastgeberland der Konferenz, Großbritannien, auch einige EU-Staaten. Deutschland ist nicht dabei, berichtet der Deutschlandfunk.

    Debatte zur Zukunft der Automobilindustrie

    Die Heinrich-Böll-Stiftung lädt am 7. Dezember 2021 zu einer Online-Debatte zur Zukunft der Autoindustrie von 17.30 bis 19 Uhr ein: "Wie soll unsere Wirtschaft in Zeiten des Klimawandels ausgerichtet werden? Wie gelingt Wohlstand in Zeiten der Transformation und wie gestaltet sich Technologiepolitik intelligent? Beispiel Automobilindustrie. Hier steht angesichts hoher Beschäftigungsanteile und Wertschöpfung viel auf dem Spiel. Muss bei der Automobilität ganz grundlegend angesetzt werden? Reicht ein ambitionierter Co2-Preis? Wie können die Ausprägungen des Wandels in der Industrie und bei den Zulieferbetrieben aussehen? Wie können gute Jobs gesichert werden?"

    Hier geht es zur Anmeldung oder zu den Livestreams der Böll-Stiftung.

    Neue Zeitrechnung bei der taz: CO2-Uhr

    Die Tageszeitung taz hat mit dem Beginn der Weltklimakonferenz die Uhr für eine neue Zeitrechnung freigeschaltet: die CO2-Uhr. Sie zeigt an, wie wenig Zeit noch bleibt, um die Erderhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Gegen eine "Politik im Trödelmodus".

    sus