Nachrichten

    BIBB-Report "Ausbildung in Deutschland"

    BIBB-Report "Ausbildung in Deutschland"

    "Eine Investition gegen den Fachkräftemangel" - Ergebnisse der BIBB-Kosten-Nutzen-Erhebung 2017/18

    "Die eigene Ausbildung und die Rekrutierung von Fachkräften über den externen Arbeitsmarkt sind die zwei wichtigsten Möglichkeiten für Betriebe, ihren Fachkräftebedarf zu decken", stellt der Report 1/2020 des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) fest. Die Kosten des jeweiligen Weges zur Fachkräftegewinnung spielten bei betrieblichen Entscheidungen eine wichtige Rolle. Ob sich die eigene Ausbildung rechnet oder der Zugriff auf Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt eine weniger kostspielige Möglichkeit der Fachkräftedeckung ist, untersuchte das Bundesinstitut für Berufsbildung in einer repräsentativen Betriebsbefragung bei rund 4.000 Betrieben: "Die Analysen zu den Ausbildungskosten für das Ausbildungsjahr 2017/18, den Personalgewinnungskosten und das Übernahmeverhalten der Betriebe zeigen, dass für die Betriebe starke finanzielle Anreize bestehen, ihren Fachkräftebedarf durch die eigene Ausbildung zu decken."

    Die Kapitel:

    • Einleitung
    • Rund zwei Drittel der Bruttokosten werden durch Erträge gedeckt
    • Jeweils etwa die Hälfte der Erträge wird durch einfache bzw. schwierige Tätigkeiten erbracht
    • Ausbildung in Großbetrieben und im öffentlichen Dienst mit hohen Investitionen verbunden
    • Geringe Unterschiede bei den Bruttokosten nach Ausbildungsjahren, aber starker Anstieg der Erträge
    • Nur leichter Anstieg der Nettokosten zwischen den Ausbildungsjahren 2012/13 und 2017/18
    • Durchschnittliche Personalgewinnungskosten entsprechen knapp zwei Dritteln der gesamten Nettoausbildungskosten
    • Die regionale Fachkräftesituation ist schwieriger geworden – vor allem für kleine Betriebe
    • Betriebe passen ihre Übernahmestrategie an
    • Zusammenfassung und Fazit
    • Literatur
    • Abstract

    Zur Seite des BIBB: [Link]