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    Weltklimarat: Drastische Folgen durch schnellere Erwärmung

    Weltklimarat: Drastische Folgen durch schnellere Erwärmung

    Klimawandel: Weitreichend, schnell fortschreitend, menschengemacht - Reaktionen auf den IPCC-Bericht

    Deer Klimawandel ist weitreichend, schnell fortschreitend, menschengemacht und intensiviert sich. Das ist das Resümee des ersten Teils zu den physikalischen Grundlagen des sechsten Berichts des Weltklimarats IPCC. Zei weitere Teile und die Synthese werden im Februar, März und September 2022 erwartet. Hier ist die Kurzfassung zu finden

    Der Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) ist eine Institution der Vereinten Nationen. In seinem Auftrag tragen Fachleute weltweit regelmäßig den aktuellen Kenntnisstand zum Klimawandel zusammen und bewerten ihn aus wissenschaftlicher Sicht. Auch in Deutschland gibt es eine Koordinierungsstelle des IPCC.

    UN-Generalsekretär Antonio Guterres forderte die Politik zu raschem Handeln auf, Bundesumweltministerin Svenja Schulze sieht den Planenten "in Lebensgefahr", berichtete die Tagesschau am 9. August. Die nächsten zehn Jahre seien entscheidend, sagte sie in einem Interview mit dem Deutschlandfunk. ZEIT Online hat Expert*innen nach ihrer Meinung gefragt zu den Vorhersagen von mehr Hitzewellen, Dürren und Starkregen. "Wenn wir die Emissionen schnell herunterfahren, haben wir eine gute Chance, das 2-Grad-Ziel einzuhalten", sagte einer der Autoren, Jochem Marotzke vom Max-Planck-Institut für Meteorologie, berichtet die ZEIT. Dass sich die Klimakrise schneller vollzieht, als bisher angenommen wurde, betont der SPIEGEL.

    Die taz resümiert, das 1,5-Grad-Ziel sei noch möglich, konstatiert aber: "Der neue Klimabericht ist ein Report über politisches Versagen in historischem Ausmaß. Die Frage ist, was wir als Gesellschaft jetzt daraus machen" und fragt: "Wie viel CO2-Ausstoß kann die Welt noch vertragen?"

    China und Australien sehen keinen Grund zu handeln

    Kein Interesse an mehr Klimaschitz haben laut Tagesschau die Länder China und Australien geäußert: "China ist der größte Produzent von Treibhausgasen, Australien hat eine der höchsten CO2-Emissionsraten pro Kopf. Doch auch nach dem alarmierenden Bericht des Weltklimarates sehen beide Staaten keinen Grund, ihre Klimapolitik zu verschärfen."

    Einen weiteren Überblick über Pressestimmen zum IPCC-Bericht gibt der STERN.