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    Berufliche Erfahrung in der digitalisierten Arbeitswelt

    Berufliche Erfahrung in der digitalisierten Arbeitswelt

    Denk-doch-mal", das Online-Magazin von ver.di und IG Metall, hinterfragt erworbene Kompetenzen und Berufsbildung

    "Disruptive Veränderungen in der Arbeitswelt stellen die Berufsbildung vor einschneidenden Veränderungen. So oder so ähnlich lauten die Thesen in vielen Veröffentlichungen von Kommissionen, Beiräten, wissenschaftlichen wie politischen Publikationen und vor allem in Stellungnahmen und Reden. Es würden mehr Soft Skills, soziale wie personale Kompetenzen, vor allem aber auch digitale Kompetenzen und „green skills“ benötigt, um den Wandel in Arbeitswelt und Gesellschaft bewältigen zu können. Wenn es aber darum geht, diese Prognosen mit Umsetzungsperspektiven in der Berufsbildung zu verbinden, stoßen viele an Grenzen", heißt es im Editorial der neuen Ausgabe von "Denk-doch-mal", dem Online-Magazin von ver.di und IG Metall.

    "Eine dieser Grenzen ist das formalisierte Berufsprinzip. Bisher werden Kompetenzen in der Berufsbildung fast ausschließlich über formelle oder formalisierte Bildungsgänge erfasst, deren Nachweise in der Regel über Prüfungen erfolgen. Kompetenzerwerb außerhalb von Schule, beruflicher Aus- und Fortbildung und Hochschule wird nur in geringem Maße dokumentiert und damit wenig beachtet. Insbesondere informell erworbene Berufserfahrung und berufliches Erfahrungswissen wurde bisher unterschätzt und ignoriert."

    Mehr dazu in den Artikeln der Ausgabe "Berufliche Erfahrung - Non-formale und informell erworbene Kompetenzen".

    Zum Online-Magazin "Denk-doch-mal": [Link]